Wieso funktionieren Liebeszauber-Rituale? Magie rational erklärt

Wieso funktionieren Liebeszauber-Rituale? Magie rational erklärt
26. Dezember 2018 Vooja

Zuletzt geupdatet am 14. April 2022 durch Vooja

Das Wissen um magische Rituale liegt tief in unseren Genen verankert. Regelrecht intuitiv erspüren wir, wie wir uns Zugang zu einer mythischen Bewusstseinsebene schaffen und dadurch das Schicksal beeinflussen können. Durch Trance, Meditation oder Riten – wobei sich magische Rituale in ihrem Wesen stets ähnlich sind. Zu jeder Zeit, in jeder Kultur und an jedem Ort. Auch gilt es als bewiesen, dass viele Rituale mit hoher Erfolgsrate wirken, obwohl es wissenschaftlich kaum eindeutig erklärbar scheint.

Die Wissenschaft beschäftigte sich intensiv mit dem Thema und je nach Zeitgeist entstanden verschiedene Theorien, warum Liebeszauber und magische Rituale wirken: Psychologie und selbsterfüllende Prophezeiungen, Quantenphysik und Energieströme, Geistwesen und Ahnenglaube, Instinkt und symbolische Wahrnehmung als Urform menschlichen Denkens. Im folgenden sollen diese Theorien vorgestellt werden.

1. Psychologie und selbsterfüllende Prophezeiungen

Psychologie liegt zurzeit im Trend, sie ist die Zauberformel der Neuzeit und entspricht dem anerkannten Zeitgeist der westlichen Welt. So wird sie oft auch als Erklärungsversuch für unerklärbare Phänomene genutzt: Fester Glaube kann Berge versetzen. Durch Rituale werden nach dieser Theorie Selbstvertrauen und Selbstverständnis verstärkt, die dadurch das Handeln beeinflussen. Blickt man hoffnungsvoll in die Zukunft, lösen sich Probleme aktiv mithilfe des Perspektivwechsels. Der psychologische Effekt ist auch als selbsterfüllende Prophezeiung bekannt – und wirkt in beide Richtungen. Gehe ich davon aus, stets Pech zu haben, handle ich resigniert und erschaffe dadurch ein unglückseliges Schicksal. Bin ich jedoch überzeugt davon, Glück zu finden, sende ich positive Signale, die sich wiederum positiv auf mein Umfeld auswirken. Oder vereinfacht: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder hinaus.

Ein Liebeszauber-Ritual kann demnach die Perspektive des Ausübenden verändern und ihm eine positive und selbstsichere Sichtweise vermitteln. Unsicherheiten verschwinden, man traut sich mehr zu und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft. Und formt sein Schicksal somit aktiv, wenn auch unbewusst in positiver Weise.

2. Quantenphysik und Energieströme

Quantenphysik und magische Rituale: Nach dieser Theorie liegen Magie und Physik nahe beieinander. Die moderne Quantenphysik nach Max Planck beschreibt Teilchen und Energiepartikel, die sich an mehreren Orten zugleich aufhalten können. Angelehnt an die Quantenphysik geht diese Theorie vereinfacht gesprochen von starken Energien aus, die bei magischen Ritualen durch gebündelte geistige Konzentration freigesetzt werden und somit Wirkung erzeugen. So kann z.B. auch Telepathie oder Telekinese erklärt werden: Ein Gedanke wird in Energie umgewandelt und durchdringt Raum und Zeit. Die Auswirkungen sind real und sichtbar.

Jeder Verliebte kennt es: Man kann an nichts mehr anderes denken als an den anderen. Die Liebe vermag es, ungeahnte Gedankenkraft aufzuwarten. Liebeszauber sind daher besonders geeignet, um Energien freizusetzen und zu zielgerichtet zu bündeln.

3. Geistwesen und Ahnenglauben

In allen Urreligionen gibt es das Wissen um Geistwesen. Ob verstorbene Ahnen, Schutzengel oder andere Geistwesen: Sie beeinflussen das Schicksal der lebenden Menschen. Es gibt unzählige Erfahrungsberichte, die bezeugen, dass die Anwesenheit solcher Geistwesen zeitweise deutlich spürbar (und vielleicht sogar messbar) ist. Durch magische Rituale, Séancen und Meditation kann eine Kontaktaufnahme zur Geisterwelt stattfinden. Aber auch in der Bewusstseinsebene zwischen Traum und Wachheit können Geister den Schlafenden Botschaften senden. Faszinierend ist, dass dieser Glaube, ebenso wie die Tradition der Totenfeste zur Kontaktaufnahme der Ahnen, überall in der Welt etabliert ist und ihm eine tiefe, instinktive Wahrheit zugesprochen wird. Auch in Krisensituationen wenden sich Menschen auf aller Welt wie selbstverständlich schutzsuchend an Geistwesen – ob gläubig oder nicht.

In magischen Ritualen, zu denen auch Liebeszauber gehören, betritt man einen tranceähnlichen Bewusstseinszustand und wendet sich mit seinen Wünschen direkt an die Geisterwelt. Man scheint ihre Anwesenheit zu spüren, ebenso wie das uralte Wissen um die Kraft des Rituals. Nach dieser Theorie ist die Geisterwelt mehr als nur traditionell verankerter Aberglaube, sondern realer (wenn auch unsichtbarer) Bestandteil unserer Welt.

4. Instinkt und symbolische Wahrnehmung

Der deutsche Philosoph Ernst Cassirer widmete seine Forschung unter anderem dem mythischen Bewusstsein des Menschen. In seinem Werk Philosophie der symbolischen Formen, Teil 2, Das mythische Denken argumentiert er, dass die Wahrnehmung des menschlichen Gehirns nicht primär über Sprache, sondern über Symbolik funktioniert. Das Denken ist nicht logisch angelegt, sondern mythisch. Vereinfacht ausgedrückt verknüpfen wir instinktiv Sachverhalte, die nicht miteinander in Relation stehen und leiten daraus folgenschwere Konsequenzen ab. (Die Fußballmannschaft hat verloren, weil ich das Spiel verpasst habe.) Daneben wird die Unterscheidung zwischen Teil und Ganzem im mythischen Denken nicht vollzogen. Hierauf basieren Analogiezauber: Eine abgetrennte Haarsträhne (Teil) nimmt im Ritual Einfluss auf die reale Person (Ganzes).

Das mythische Denken gilt laut dieser Theorie als die Urform des Denkens und bestimmt noch heute unser Bewusstsein. Gerade in schwierigen oder außergewöhnlichen Lebenslagen verfallen Menschen in mythische Denkmuster zurück und wenden sich an eine höhere Macht in Form von Ritualen. Die magischen Rituale bieten Orientierung, Sicherheit und das Gefühl von Kontrolle während eines Ausnahmezustands mit absolutem Kontrollverlust. Dies dient als erster Schritt zur Überwindung einer Krise und hat dadurch stets einen positiven Effekt.

Fazit: Warum wirken Liebeszauber und magische Rituale?

In der westlichen Zivilisation haben wir seit der Epoche der Aufklärung gelernt, uns von Glaubensfragen abzuwenden und ganz den Erkenntnissen der Wissenschaft zu vertrauen. Doch auch die Wissenschaft kann keine eindeutige und abschließende Erklärung liefern, warum Liebeszauber und magische Rituale wirken. Dies ist letztlich eine persönliche Glaubensfrage mit überraschend starken, wenn auch gegensätzlichen Argumenten.

Allen Theorien ist jedoch gemeinsam: Je mehr Energie für das magische Ritual aufgewendet wird, desto größer die Wirkung. Sei es der größere psychologische Effekt, das Wohlwollen der Geister, die höheren Energieströme auf quantenphysikalischer Ebene oder die Überwindung einer Krise durch die Stimulation intuitiver Denkmuster. Der positive Effekt, also die reale Wirkung von magischen Ritualen selbst, gilt schließlich als bewiesen an.

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