Zuletzt geupdatet am 14. April 2022 durch Vooja
VOOJA WISSEN
New Orleans ist in vielerlei Hinsicht einzigartig auf der Welt. Sie gilt als „The most haunted City of the USA“ und als Eldorado für Geisterjäger. Wer jemals in New Orleans war, ist tatsächlich geneigt, die vielen Geschichten über Geister, Magie und Voodoo zu glauben. Die Grenze zwischen dem Totenreich und der Welt der Lebenden scheint hier dünner als anderswo. Längst vergessene Sinne registrieren es und schlagen Alarm: Es liegt eine undefinierbare Energie in der Luft, pulsierend, unsichtbar und doch deutlich wahrnehmbar – nicht nur Hochsensitive, selbst die dicksten und hartgesottensten Felle spüren sie. Kaum jemand würde hier an der Magie des Voodoo oder der Existenz von Geistern zweifeln!
Um zu verstehen, warum in New Orleans die Anwesenheit des Todes deutlicher spürbar ist als andernorts, warum der Kontakt zur Geisterwelt besonders leicht fällt und sich eine ganz eigene Form des Voodoo entwickeln konnte, werfen wir am besten einen Blick auf die außergewöhnliche Geschichte der Stadt (die sich wie der Auftakt zu einem Horrorfilm liest).
Das erwartet dich:
Das French Quarter: Die spürbare Präsenz des Todes
New Orleans blickt auf eine lange und aufwühlende Geschichte voller mysteriöser Morde, Todesfälle, Naturkatastrophen und Epidemien zurück. Es gibt unzählige Schauergeschichten mit Gänsehautgarantie und die Bewohner scheinen besonders stolz auf die grausige Vergangenheit: Der Tod ist ihr stiller Verbündeter.
Eine der höchsten Mordraten in den USA
Wirft man einen Blick auf die Statistiken, dann hat New Orléans auch heute noch eine der höchsten Mordraten in den USA. Es passieren mehr Morde (relativ und absolut) als in weit größeren Städten wie New York, Las Vegas, Los Angeles oder Chicago. Betrachtet man die Statistik nüchtern, spielt natürlich das Setting eine wichtige Rolle: New Orleans bietet eines der traditionsreichsten Vergnügungsviertel. Dass dies die Kriminalitätsrate begünstigt, ist naheliegend. Andererseits sind die Zahlen so signifikant hoch, dass manch einer geneigt ist, dies dem „Fluch von New Orleans“ zuzuschreiben.
Die letale Geschichte von New Orleans
Die Geschichte der Stadt liest sich wie das Gesamtwerk von Stephen King.
Lange vor ihrer Gründung wurde das Gebiet regelmäßig für eine kurze Zeit im Jahr von Indianern aufgesucht. Die Geister ihres schamanistischen Glaubens verboten ihnen jedoch (wohl auch im Hinblick auf die klimatischen Begebenheiten des Mississippi-Deltas), das Land dauerhaft zu nutzen oder zu besiedeln. Schließlich besetzten französische Kolonialherren das Land und gründeten im Jahr 1718 die Siedlung „La Nouvelle Orléans“. In den nachfolgenden 300 Jahren wurde die Stadt wie kaum eine andere von schwerwiegenden Schicksalsschlägen heimgesucht: Gelbfieber- und Choleraepidemien dezimierten die Bevölkerung beinahe gänzlich, verheerende Sturmfluten und Brände zerstörten die Stadt mehrmals bis auf die Grundmauern. Es schien, als fordere die Stadt in regelmäßigen Abständen menschliches Blut als Tribut.
Zwischen den tödlichen Großereignissen wurden die Stadt von schauerlicher Mordlust heimgesucht. Spektakuläre, grausige und mysteriöse Morde wurden begangen, noch heute finden sich in Innenhöfen und Kellern vergrabene menschliche Knochen von Gräueltaten, die niemals aufgeklärt wurden. Im French Quarter, dem ältesten Viertel der Stadt um die berühmte Bourbon Street, gibt es kaum ein altes Gebäude, das keine Mord- oder Spukgeschichte bereithält. Der akkumulierte Tod scheint im French Quarter sein Zentrum zu haben. Die Toten finden auch nach Jahrzehnten keine Ruhe.
Spuk und Geister in New Orleans
Paranormale Phänomene scheinen in New Orleans an der Tagesordnung.
Kaum ein Resident, der nicht mindestens eine Sichtung von Geistwesen bezeugen kann. Die Frau im roten Kleid, die im historischen Ballsaal tanzt. Kinderlachen im einstigen Schulgebäude, das abbrannte. Der immer wieder erscheindende Selbstmörder auf dem Dach. Auch parawissenschaftliche Untersuchungen registrierten in einzelnen Gebäuden des French Quarters außergewöhnliche Energien. Regelmäßig finden Séancen und Ouija-Board-Sitzungen statt, um mit der Geisterwelt in Kontakt zu treten. Der optimale Nährboden also, um die Loas (Voodoo-Geistwesen) spirituell anzurufen und Voodoo-Rituale mit höchster Wirksamkeit zu entwickeln.
Voodoo in New Orleans: Berühmt und berüchtigt
Die Wurzeln des New Orleans Voodoo
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts kamen mit den französischen Kolonialherren kreolische Sklaven aus Haiti nach New Orleans – somit erreichte das ursprünglich aus Westafrika stammende uralte Wissen um Voodoo die Küste von Louisiana. Im Schmelztiegel der Kulturen entwickelten sich die Voodoo-Rituale weiter: Immer mehr Sklaven aus unterschiedlichen Regionen folgten und das magische Wissen der afrikanischen Stämme verschmolz.
Aufgrund der besonderen Handhabung des Sklavenhandels im französisch geprägten Louisiana konnte sich Voodoo gut entwickeln: Im Gegensatz zu anderen Regionen wurde der soziale Zusammenhalt von Familien weitgehend respektiert und Kinder unter 14 Jahren durften nicht weiterverkauft werden. So konnte das traditionelle Wissen weitergegeben und bewahrt werden.
Anders als in anderen Gegenden war der Zusammenhalt der Sklavengemeinschaft sehr ausgeprägt, trotz unterschiedlichster Herkunft. Dies kam dem Austausch und der steten Weiterentwicklung der magischen Kenntnisse zugute. Schließlich brachten auch indianische Sklaven ihr Wissen um schamanische Riten ein, die den Zauber noch stärker und wirksamer machten. Zeitgleich gab es Vermengung mit der christlichen Lehre (Synkretismus): Durch ihre europäischen Herren zum christlichen Glauben gezwungen, gaben die Sklaven den Voodoo-Geistwesen, den sogenannten Loas, christliche Beinamen. Daneben fanden christliche (vorwiegend katholische) Schutzzauber Eingang in die Voodoo-Riten.
Einer der mächtigsten Voodoo-Zauber der Welt
Der Voodoo-Zauber von New Orleans zählt zum bekanntesten, wirksamsten und gefürchtetsten der Welt.
Man kann davon ausgehen, dass dies jedoch nicht nur dem Verschmelzen von uraltem Wissen zu verdanken ist, sondern auch dem besonderen Ort geschuldet ist. Die Welt der Lebenden scheint sich in diesem tiefen Sumpfgebiet mit der Welt der Geister zu überlappen. Die Kontaktaufnahme mit Geistern in Zauberritualen und Séancen scheint auf dem Gebiet der einstigen indianischen Kultstätte mit vergleichsweise geringem Energieaufwand und hoher Wirkung zu gelingen.
Einfluss und Macht der Voodoo-Queens
Das Besondere am New Orleans Voodoo ist, dass er sehr matriarchal geprägt ist. Zwar gibt es auch wenige bekannte einflussreiche männliche Voodoo-Priester wie Doctor John oder Frank Staten, häufiger jedoch gibt es Voodoo Queens: Weibliche Priesterinnen, deren Einfluss in der schwarzen und weißen Gesellschaft besonders hoch war. Wieso?
In der noch jungen Gesellschaft waren Männer demographisch in der Überzahl und die exotischen Kreolinnen übten einen besonderen Reiz auf sie aus. Die Legende besagt, dass Voodoo-Priesterinnen durch mächtige Liebeszauber Männer in hohen Positionen fügig machen und dadurch sich und ihren Nachkommen gewisse Privilegien sichern konnten. Tatsächlich wurden in New Orleans Gesetze ausgesprochen, die bestimmten schwarzen Personengruppen die Freiheit sowie Zugang zu Besitz und Bildung zusprachen und gemischtrassige Beziehungen legitimierten. Ihr gehobener Status machte die Voodoo Priesterinnen noch bedeutsamer: Sie hatten unvergleichbar hohen Einfluss innerhalb der schwarzen wie auch der weißen Gesellschaft. Eine Ausnahme in der damaligen Zeit.
Es gibt unzählige Geschichten über Voodoo in New Orleans. Bemerkenswert dabei ist, dass alle öffentlichen Anschuldigungen der Frauen straffrei endeten. Bekannte Voodoo Queens und mutmaßliche Voodoo Priesterinnen galten gemeinhin als unantastbar, aus Angst vor ihrer magischen Macht. Mit ihren Ritualen konnten sie persönliches Glück und Unglück, Erfolg und Ruin beeinflussen.
Öffentliche Denunzianten verschwanden zum Teil auf mysteriösem Weg oder fanden den Tod.
Belastende Indizien für schwarze Rituale und Mord wie eingemauerte/vergrabene Menschenskelette mitsamt präparierten Tierknochen wurden erst lange nach dem natürlichen Ableben der beschuldigten Voodoo-Priesterinnen aufgedeckt. Auch dies beweist den hohen Einfluss der Voodoo-Priesterinnen.
Voodoo-Queen Marie Laveau
Die wohl berühmteste Voodoo-Priesterin ist die sagenumwobene Kreolin Marie Laveau (1794-1881), deren Grab noch heute viel Andrang erfährt. Sie galt als Expertin für besonders starke Liebeszauber und Partnerrückführungen, aber auch für tödliche schwarze Magie. In allen Gesellschaftsschichten gefürchtet, war Marie Laveau eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des alten New Orleans. Vor allem Frauen jeder Gesellschaftsschicht wandten sich hilfesuchend an sie – sei es wegen einer unerfüllte Liebe, einem unerwünschtem Verehrer oder der Rache an einem untreuen Gatten. Darüber hinaus hatte sie hohen Einfluss auf die lokale Politik und Wirtschaft: Politiker, Unternehmer und wohlhabende Plantagenbesitzer konsultierten sie, bevor sie wichtige Entscheidungen trafen.
Auch heute noch, knapp 140 Jahre nach ihrem Tod, wird Marie Laveaus Grab verehrt und ihr Geist heraufbeschworen. Voodoo-Gläubige hinterlassen Opfergaben, Blumen und persönliche Gegenstände an ihrem Grabmal und bitten um Unterstützung in Liebeszauber-Ritualen.
Gibt es in New Orleans auch heute noch Voodoo?
New Orleans gilt weltweit als einer der wichtigsten Schmelztiegel des Voodoo und seine magischen Rituale gelten als besonders stark. Dies hat auch der Tourismus erkannt, der Voodoo zu einer Attraktion erklärt und mit Voodoo-Touren lockt. Somit erhalten einerseits mehr Menschen Zugang zur Spiritualität, andererseits werden die Glaubwürdigkeit und das wahre Wissen um Voodoo verwässert. Nichtsdestotrotz: New Orleans ist eine unglaublich inspirierende Stadt, in der die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen. An nur wenigen Orten glaubt man so sehr an die Existenz von Geistwesen und spürt ihre Energie – vor allem in den Abendstunden. Zur spirituellen Atmosphäre trägt nicht zuletzt die ausgeprägte Musikkultur bei. Rythmische Klänge scheinen jeden Raum und jede Gasse in Schwingung zu versetzen und Bewusstsein, Wahrnehmung und spirituelle Fähigkeiten zu erweitern.
Wer jenseits der Touristenpfade am Thema interessiert ist, wird freudig feststellen, dass in New Orléans auch heute noch das uralte Wissen um Voodoo-Zauber kultiviert und zelebriert wird. Besuche in gut sortierten Voodoo-Märkten, historischen Apotheken und dem New Orleans Voodoo Museum lohnen, um sein Wissen zu erweitern und rare Zutaten zu erwerben. Auch wer den direkten Kontakt mit Voodoo-Priestern oder erfahrenen Medien sucht, wird hier fündig. (Auch hier ist wie überall Vorsicht geboten. Vertraut eurer Intuition und dem gesunden Menschenverstand.)
Vooja in New Orléans
Eines unserer Highlights war es, uns mit zwei sehr charismatischen Voodoo-Priesterinnen (Mutter und Tochter) über ihr Wissen um bewährte Riten und Zutaten auszutauschen. Im intensiven Gespräch konnten wir unsere Erfahrungen teilen und unser Angebot gemeinsam weiterentwickeln: Die Quintessenz dieser Informationen fließt direkt in die Vooja-Liebenzauberrituale ein.
Friedhofskult und Vampire in New Orléans
366 Tage zum Verwesen: Oberirdische Friedhöfe
New Orléans ist besonders stolz auf seine Totenkultur. Das sieht man auch an der herausragenden Stellung, die die drei römisch-katholischen Friedhöfe, Saint Louis Cemetery I-III, einnehmen. Seit 1830 werden die Bestattungen in oberirdischen Gräbern angelegt, da der hohe Grundwasserspiegel die Leichen regelmäßig nach oben drückte und für schaurige Schauspiele sorgte.
Eine weitere außergewöhnliche Tradition: Die Toten lagern exakt 366 Tage in ihren Grabstätten. Durch die luftdurchlässige Beschaffenheit der oberirdischen Grabmale verwesen die Verstorbenen in ungewöhnlich kurzer Zeit. Nach nur einem Jahr und einem Tag werden die blanken Knochen in einer feierlichen Zeremonie in eine Sammelgrube umgelagert. Weltweit einzigartig sind auch die Jazz-Beerdigungen, die den Toten verabschieden und zugleich das Leben feiern.
Die Legende der Vampire
Die außergewöhnlichen Bestattungsriten haben auch einen weiteren Sinn. Glaubt man den Legenden, siedelten sich in der französischen Kolonialzeit Vampire in New Orléans an, die für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich zeichneten. Durch die offene und lichte oberirdische Bestattung konnte der Verwesungsprozess der Toten beobachtet werden, um eine Verbreitung des Vampirismus auszuschließen. Auch der Bestseller „Interview mit einem Vampir“ von Anne Rice wurde in New Orléans verfasst. Die Schriftstellerin ist in der Stadt geboren und mit den Legenden aufgewachsen.
Unser Sightseeing Tipp in New Orleans
Wenn ihr jemals die Möglichkeit habt, New Orleans zu besuchen, dann nehmt diese Gelegenheit unbedingt wahr. Die Stadt ist unvergleichlich.
Ich empfehle euch eine Haunted Ghost Tour in den Abendstunden zu machen, es gibt einige Anbieter. Man läuft mit einem Führer zu Fuß durch das French Quarter, dem ältesten Teil der Stadt, erfährt viel über die Geschichte und seine berühmten Bewohner, über Geistererscheinungen, Voodoo-Priester und mysteriöse Geschehnisse. Séance im alten Ballsaal und Gänsehaut inklusive. Und natürlich können alle Fragen zur Stadt und ihren vielen Möglichkeiten gestellt werden. Ich wünsche euch viel Liebe auf eurer (spirituellen) Reise!
Liebeszauber-Rituale von Vooja
Kennst du schon unsere bewährten Liebeszauber-Rituale?
Allesamt liebevoll von uns zusammengestellt, um verloren geglaubte Liebe wieder möglich zu machen! Nimm dein Schicksal jetzt selbst in die Hand und probier es aus! Bei Fragen sind wir gerne persönlich für dich da! ♥